Kunstwettbewerb

Ein Abendmahlstisch
für unsere Kirche – Chronologie der Ereignisse:

 

Die Einladung zum 1.Gespräch: Unser neuer Abendmahlstisch

Kirchenrat und Gemeindekonvent haben beschlossen, den steinernen Abendmahlstisch aus unserer Kirche zu entfernen. Da er unbeweglich ist, steht er einer vielfältigeren Nutzung des Chorraumes im Weg. Er soll durch einen Abendmahlstisch aus Holz ersetzt werden – zu Gesprächen über dessen Funktion und seine Gestaltung sind alle Gemeindeglieder herzlich eingeladen. Das erste Gespräch fand am 11. November 2014 im Gemeindehaus statt.

Rückblick auf das 1. Gespräch und Einladung zum 2.Gespräch zu Funktion und Gestaltung eines neuen Abendmahlstisches in unserer Kirche

„Herzlich Willkommen“ – stand auf dem Papierbogen auf dem später die Meinungen, Äußerungen und Ergebnisse der Gesprächsrunde notiert wurden. Herzlich willkommen war auch ein wichtiger Gedanke, auf den sich die 40 anwesenden Gemeindeglieder verständigen konnten – herzlich willkommen sollen sich diejenigen fühlen, die an dem neuen Abendmahlstisch Platz nehmen – das soll er z.B. durch seine Höhe ausstrahlen. Weiter war allen wichtig, dass er transportabel und aus Holz gefertigt ist. Gut 90 Minuten wurde angeregt aufeinander gehört, Meinungen und Argumente wurden ausgetauscht und Ideen entwickelt. Unter der Moderation von Pastor Friedhelm Stemberg aus Neuenkirchen war dies ein vielversprechender Start auf dem Weg zu dem gemeinsamen Ziel: „Ein neuer Abendmahlstisch steht in unserer Kirche!“

Der nächste Gedankenaustausch fand dann am  2.Dezember 2014 statt.

Rückblick auf das 2. und Einladung zum 3.Gespräch zu Funktion und Gestaltung eines neuen Abendmahlstisches

Im Mittelpunkt des letzten Gesprächsabends stand die Frage, ob und wenn ja, in wieweit der Abendmahlstisch eine eigene Aussage/Botschaft haben darf bzw. sollte. Verbunden mit der – besonders für eine reformierte Kirchengemeinde – spannenden Frage nach Kunst und Kultur in der Kirche, diskutierten wir angeregt über diese und andere Fragen des Abendmahls: Wie hat sich die Gestaltung der Abendmahlsfeier im Laufe der Kirchengeschichte und speziell unserer Gemeindegeschichte verändert? Was ist das Gleichbleibende durch alle Zeiten hindurch – kann, darf, muss die Form der Feier und/oder des Abendmahlstisches auch „modern“ sein – dem Verständnis und Bedürfnis der jeweiligen Generation angepasst, ohne den Kern der Botschaft zu verleugnen?

Mit diesen Fragen wurde am 26. Januar 2015 im Gemeindehaus weiter diskutiert.

Rückblick auf das 3. Gespräch und Informationen zum weiteren Vorgehen:

Dank der Moderation von Friedhelm Stemberg und der Bereitschaft aller Teilnehmenden sich auf diesen Prozess einzulassen, sind wir ein gutes Stück weiter gekommen.

Folgende Ergebnisse standen am Ende des Abends fest: Es wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Dazu sollen neben Student/inn/en der HfK (Hochschule für Künste Bremen) auch Kunsttischler eingeladen werden. Im Gemeindebrief werden Gemeindeglieder über diesen Wettbewerb informiert und ebenfalls eingeladen, sich mit Entwürfen zu beteiligen. Für diesen Wettbewerb sollen Preisgelder ausgelobt werden. Zu dem Auswahltreffen (voraussichtlich im Herbst), zu dem wieder alle Gemeindeglieder eingeladen sind, sollen als Sachverständige hinzugezogen werden: Pastorin der Kulturkirche Diemut Meyer, ein/e Tischler/in, ein/e Professor/in der HfK.

Für die Gestaltung des neuen Abendmahlstisches wurde nun ein Wettbewerb ausgeschrieben! 
–> hier finden Sie den Text der Ausschreibung.

Ende Februar wurde mit Hilfe des THW Bremen-Nord im Rahmen einer Übung der in den 60er-Jahren errichtete Abendmahlstisch aus Sandsteinblöcken aus der Kirche entfernt – er wird zunächst zwischengelagert, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Gelände um die Kirche/Friedhof herum wieder auf zu bauen (um dort z.B. open-air-Gottesdienste feiern zu können.)

Aus den gesamten eingereichten  Entwürfen stellten sich 7 am Sonntag, 8. November 2015 zur Wahl. Nachdem keiner der Vorschläge die absolute Mehrheit erreichen konnte, standen die 3 Entwürfe (siehe hier) mit der höchsten Zustimmung erneut zur Wahl. Bis zur Kindergarten- und Gemeinde-Nikolausfeier am 6. Dezember konnte nun durch jedes Gemeindeglied – ab Konfirmandenalter – die endgültige Wahl getroffen werden.

Einen Zeitungsartikel zu der Wahl in „Die Norddeutsche“ vom 25.11.2015 finden Sie –> HIER <–
 

Print your tickets